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12. Dezember 2017
von rollerstop
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Weihnachtsreim 2017

Ein kleines h stand stumm und still
wie wenn es auf was warten will
hoffte auf den besond’ren Tag
wo auch bei ihm Bedeutung lag
sah im Frühling Blumen blühen
im Sommer heiss die Sonne glühen
im Herbst Blätter zu Boden schweben
die Tiere in den Ställen leben
Nur für das  h  gab’s nichts zu tun
es sollte auch im Winter ruhen
bis dann in einem kleinen Haus,
wo Ochs und Esel sahen heraus,
ein Kind in einer Nacht geboren
bald kamen Leut‘ es zu verehren

Und war es auch die stillste Zeit
fürs h war’s endlich nun soweit
an wicht’ger Stelle stumm zu stehen
wird in der Wei_h_nacht nun gesehen

 

 

 

27. Oktober 2017
von rollerstop
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Serviertablett dekorieren

Diese Bastelidee ist für ein Serviertablett: Da gibt es fertige Tabletts verschiedener Größen im Handel. Für dieses Projekt sollte das Teil einen Rand haben.

Holztablett 25 x 16 cm mit hohem Rand

Nun braucht man Bastlerglas, das gibt’s im Baumarkt oder Bastelgeschäft. 2 mm dick genügt. Kann man mit einem scharfen Bastelmesser oder einer entsprechenden Säge (zb Laubsäge) schneiden. Größe so, dass das Glas genau in das Tablett passt.

Dünnes Bastelerglas kann man mit einem scharfen Messer schneiden

Hier sollen als Dekoration Initialen dezent am Tablettboden zu sehen sein: Also zeichnen, ausschneiden und spiegelverkehrt auf dem Glas fixieren – Achtung: Gut lösbares/n Klebeband oder Klebstoff verwenden!

Muster wählen, ausschneiden und auf dem Glas fixieren

Nun mit Frostspray besprühen (unbedingt im Freien), antrocknen lassen, dann die Abdeckung entfernen und nach Anweisung auf der Spraydose austrocknen lassen.

Spray im Freien verwenden. Gut abdecken, wo kein Spray hin soll

Dann das Glas ins Tablett legen, eventuell mit Silikon an den Rändern abdichten. Fertig 🙂

Dieses Tablett wurde mit den Initialen A und P dezent dekoriert.

 

Die Dekomöglichkeiten mit Bastlerglas sind unendlich. So könnte man das Glas ja auch bemahlen, bekleben, ein Papier mit Scherenschnitt dahinterlegen oder wie oben mit Spray, aber farbig, jedenfalls kontrastintensiver …
Wie immer hier in der Bastelrubrik nur ein input. Nun viel Spaß und Erfolg beim Basteln!

 

 

9. Mai 2017
von rollerstop
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Ein Stück (eigene) Geschichte

Dieser Text stammt aus 2009. Er beleuchtet ein Stück meines Werdegangs, ein bisschen Firmengeschichte und einen Seitenblick auf die Thematik Männer/Frauen-Berufe und gerade deshalb ist er ist immer noch aktuell.

Es muss nicht immer typisch sein …

Es gibt keine „falsche“ Ausbildung – nur manchmal findet man den „richtigen“ Weg erst etwas später und die Lehrjahre können auch eine kunterbunte Erfahrungssammlung sein (wenn auch selten mit herkömmlichen Zeugnissen bestätigt)

Wenn ein kleines Mädchen lieber mit dem großen Bruder Lego baut, Fahrräder repariert oder von ihm löten lernt, als mit der Schwester die Puppen zu versorgen, wenn es später nicht an der elterlichen Hausbaustelle verzweifelt, sondern begeistert dem Zimmermann nacheifert und den Holzdachstuhl im Modell nach- oder besser mitbaut, dann könnte man fast annehmen, das Mädchen (und sein Umfeld) wüsste für seine Ausbildung schon, wo seine Interessen liegen. Wenn alles so einfach, wie scheinbar offensichtlich, wäre…

Also kam bei mir alles anders: Klassische Schulbildung an einer AHS und dann erst vorsichtig in Richtung Handwerk: Kolleg für Mode- und Bekleidungstechnik oder für Innenausbau und Möbelbau? Beides gleichzeitig geht eben nicht, daher also hintereinander. Doch nach zwei Jahren Mode blieb für die Möbel keine Zeit mehr, denn schneller als geplant, aber umso erfreulicher, kamen drei Kinderleins (nacheinander). Das Ganze teilweise im europäischen Ausland, (fast) keine Hilfe weit und breit, ein full-time-job, durchaus ausfüllend (vielleicht nicht immer erfüllend). So vergingen die Jahre mit viel Haushalt und Kinder und verschiedenen Teilzeitbeschäftigungen, übersiedeln zurück nach Österreich und Revitalisieren eines alten Hauses (so kam ich auch noch zum Möbelbau, wenn auch in Eigenregie).

Die verschiedenen Jobs, vom Tourismus (viel Kontakt mit Menschen, Vortrag an den Zuhörer angepasst und lösen manchmal schwieriger Situationen), über die Schneiderei (Arbeiten daheim mit variabler Zeiteinteilung), weiter über ein Bank-back-office (wo ich meinen Direktor mit der Aussage überrascht habe, mich mit einer Stichsäge wohler zu fühlen als hinter einem Schreibtisch) bis zur Mitarbeit beim Aufbau einer Firma, die in Österreich italienische Küchen vertreiben sollte (wiedereinmal Möbel, dazu Erfahrung rund ums Handelsgewerbe) sowie schlußendlich die Baustelle rund um das eigene Haus (Organisieren der Arbeitsbereiche und -aufgaben, Koordinieren der Handwerker und oft Lösen von technischen und praktischen Problemen auf der Baustelle) haben mir Vieles gebracht, das ich jetzt gut brauchen kann.

Was ich schließlich heute mache verdanke ich indirekt der Volksschule meiner Söhne, wo sich folgende Problematik ergab: Aus Sicherheitsgründen wurde den Tretrollern, mit denen so viele Kinder so gerne den Weg dorthin zurücklegten, Hausverbot erteilt. Denn einerseits wurden immer wieder am Gang gelagerte Roller gestohlen, andererseits waren die Gefährte im Stiegenhaus gefährliche Stolperfallen und auch Stufen und Wände (manchmal auch Schienbeine) wurden abgeschlagen.

Nun kann doch in Zeiten, wo Umweltverschmutzung und Klimawandel, aber auch die mangelnde Bewegung (nicht nur) der Kinder große Sorgen sind, das Verbot eines umweltfreundlichen Fortbewegungsmittels nicht die „Lösung“ sein! Eine sichere Parkmöglichkeit für die kompakten Roller mußte also her, nur gab es da am Markt keine Angebote. Und das obwohl ich beobachtete, dass das Problem nicht auf diese eine Schule begrenzt war.
Da blieb nur noch: selbst entwickeln.
Nach verschiedenen Versuchen und der Erarbeitung eines robusten, von der Anwendung her einfachen, und schließlich alltagstauglichen Systems, folgte der patentrechtliche Schutz und schlußendlich die Gründung einer Firma zur Vermarktung des neuen Produktes. Mein Büro konnte ich zu Hause einrichten, dank Internet und Mobiltelefon kann ich als Einpersonenunternehmen gut arbeiten, auch wenn ich viel unterwegs bin, um Kunden zu gewinnen, zu beraten oder beim Aufstellen von Rollerabstellanlagen dabei zu sein. Als Mutter von drei Kindern, die auch in den wildesten Jahren alles selbst gemanaged hat, ist ungeregelte Arbeitszeit eher Gewohnheit, aber sicher kein Problem. Andererseits erlaubt mir die flexible Zeiteinteilung auch Raum für mein Privatleben freizuhalten – und dieses ist erfreulicherweise sehr glücklich! Meine vier Männer (allen voran der größte, aber inzwischen
sind auch aus den drei Kinderleins ziemlich große Söhne geworden) stehen voll hinter mir!

Mit der Vermarktung meiner Rollerständer bin ich nun völlig ausgelastet. Das Projekt stellt sich als spannende und abwechslungsreiche Herausforderung dar. Einerseits ist das Konzept, einen Tretroller genauso parken zu können wie ein Fahrrad, noch kaum gedanklich verankert. So muß ich also oft erst Vorarbeit leisten und diese grundsätzliche Möglichkeit aufzeigen. Andererseits ist der Bedarf an Parkmöglichkeiten für die kompakten Roller weit verbreitet: Vorallem Schulen, aber auch viele andere Einrichtungen, die von Kindern und Jugendlichen (die zur Zeit größte Benutzergruppe der kompakten Flitzer) frequentiert werden, stehen vor dem Sicherheitsproblem, dass nämlich herumkugelnde Roller schnell zu gefährlichen Stolperfallen werden. Ordnung und Sicherheit sind im Interesse aller Beteilgten: die Rollerfahrer sollen sich im entscheidenden Moment um ihre Gefährte keine
Sorgen machen müssen, wer nicht selbst Roller fährt, möchte schon gar nicht über das Gerät eines anderen stolpern und die Verantwortungsträger wollen beiden dienen und dürfen dabei den Sicherheitsaspekt nicht aus den Augen verlieren. Und sowieso lagern all diese Roller in privaten Vorzimmern, Stiegenhäusern und Garagen vorerst noch mehr schlecht als recht.

Nun bin ich also ausgezogen, um all diesen Situationen Abhlife zu schaffen und noch viel mehr Rollerparkmöglichkeiten aufzuzeigen, aber neben sachlichen Marketingüberlegungen wie diesen, stoße ich immer wieder auch auf „originelle“ Reaktionen: Egal, ob im privaten Umfeld, wo ein „Du bist also unter die Daniel Düsentriebs gegangen“ noch als charmanter Kommentar zum Musterschutz zu werten ist, oder im aktiven Berufsalltag, wo oft Skepsis auftaucht, wenn da eine Frau mit einer technischen Lösung daher kommt, die sie in ihrer eigenen Küche gekocht hat. So habe ich erst vor kurzem bei einer Montage beim Festziehen der Bodenmuttern (nichts besonderes, nur in ungemütlicher gebückter Stellung mit einer Ratsche hantieren) dieses Kompliment (?) gehört: „Na, in der Körperhaltung kenn‘ ich Frauen nur beim Hantieren mit Besen und Schaufel.“

Aber was soll dieses ewige Hin und Her zwischen Männern und Frauen? Dabei wäre doch alles so einfach, könnte jede oder jeder schlicht das machen, was ihr oder ihm auch liegt. Egal ob Frauen „Männerberufe“ oder Männer „Frauenberufe“ erlernen, egal ob sie ihm oder er ihr die Türe aufhält! Dass das kein Problem sein muß, ist in meiner Familie ganz klar: Ich bin auch zu Hause die Heimwerkerin, wenn etwas zu richten ist, während mein Mann beim Anblick eines Schraubenziehers (inzwischen schmunzelnd, weil schon oft zitiert) nur fragt: „Warum schreibt der Kuli nicht?“
Wenn aber das Rollenbild wirklich immer noch die Erziehung fast ausschließlich uns Frauen überlässt, dann sind wir die Ersten, die der nächsten Generation weitergeben können, dass es keine Männer- oder Frauenberufe gibt, sondern jeder Vorlieben und Veranlagungen hat und nach Möglichkeit diesen entsprechend seine Aktivitäten wählt. Und, dass es für beide Geschlechter Tätigkeiten gibt, die zum täglichen Leben dazugehören, auch wenn sie vielleicht weniger sympatisch sind (ganz konkret vorallem im Haushalt, egal wieviel man durch Rationalisierungsmaßnahmen streicht, es bleibt immer noch zuviel übrig).

Trotz aller Traditionen bin ich doch noch zu einer beruflichen Tätigkeit gekommen, die mich freut. Sogar zum vom großen Bruder als kleines Mädchen gelernten Löten, habe ich doch zur besseren Produktpräsentation ein kleines Ständermodell angefertigt. Die abwechslungsreichen Erfahrungen in verschiedenen Berufen waren wertvoll und interessant, meine jetzige Tätigkeit ist eine spannende Herausforderung und was auch immer vor mir liegt, ich freue mich schon darauf.

Katharina Scichilone
Jahrgang 1966, französische Volksschule, Gymnasium und Kolleg für Mode und Bekleidungstechnik in
Wien. Glücklich verheiratet und Mutter von 3 Söhnen.
Grellste Farbe im beruflichen Regenbogen: Aufbau der Vermarktung eines selbst entwickelten und
geschützten Tretrollerparksystems.
Näheres dazu: www.rollerstop.at
Kontakt: info@rollerstop.at
Wien 2009

Update 2017: Rollerstop ist nun 10 Jahre alt, in 5 europäischen Ländern sind rund 20.000 Stellplätze installiert. Vom Pionier zum Leitprodukt und die Erfolgsgeschichte geht weiter 🙂

20. Januar 2017
von rollerstop
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Flaschenlicht

Licht – im Winter schön, um die dunkle Jahreszeit aufzuhellen, im Sommer um laue Abende zu verlängern.
Und hier mal eine Bastelidee zur Lichtgestaltung:

Flaschen suchen, finden, sammeln, ob ihrer Farbe und/oder Form

Flaschen

Lichtquelle wählen: solche Lichterketten gibt es batteriebetrieben, mit kleinen Solarzellen für Aussendeko oder auch steckerfertig für 220V, zb bei Ikea. In der Vorweihnachtszeit ist die Auswahl fast unendlich groß, nicht nur im gutsortierten Fachhandel.

Lichtquelle

Und nun das Licht – wie den Geist – in die Flasche. Fertig ist ein schönes Dekoelement. Logischerweise gilt: je heller das Flaschenglas und je stärker die Lichtquelle, desto mehr  Wirkung in Sachen Beleuchtung.

 

Wie immer auf diesem blog nur eine Anregung. Der Fantasie ist in der Ausführung kaum eine Grenze gesetzt. Vorsicht ist bei Lichter, die im Freien aufgestellt werden, geboten. Hier gilt es an Schutz vor Feuchtigkeit und (kleinem) Getier zu denken.

Viel Spaß beim basteln 🙂

13. Dezember 2016
von rollerstop
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Weihnachtsreim 2016

Ein Baum stand einst im grünen Wald
im Sommer warm im Winter kalt
liebte es schon als kleines Kind
biegend zu tanzen, gab’s mal Wind
dabei mit seiner Nadeln Spitzen
ein Reh manchmal am Bauch zu kitzeln

Der würzig Tannenbaumgeruch
lockte das ganze Jahr Besuch
Er kannte auch die Menschen schon
sah sie so oft vorübergehen
doch eines Tages kamen sie
genau zu ihm in aller Früh

Nun wurde rasch ein Loch gehackt
die Zehenspitzen abgezwackt
die Arme in ein Netz gezwungen
als Ganzer auf ’nen Karren geschwungen
Was sollte nun mit ihm geschehen?
Wird er die Freunde wiedersehen?

Nach Tagen war es dann soweit
er wurde von dem Netz befreit
konnte die Äste weit entfalten
doch mußte er bald vieles halten
spannte die Muskel an mit Bangen
zu stemmen womit er behangen

Zu seinen Füßen lagen nun
bunte Pakete rundherum
dazwischen stand ein kleines Haus
da lugte wo ein Esel raus
An seinen Armen steckten Lichter
beleuchteten strahlend Gesichter

Dabei fröhlich Musik erklungen
die Menschen haben sich umschlungen
der kleine Baum, er dachte gar:
„Ach, tut dies doch das ganze Jahr!
Nehmt diese frohe Stimmung heute
und bringt sie unter viele Leute!“

Ob arm, ob reich, ob groß, ob klein
es würde jeden Menschen freuen
einfach in Frieden nur zu leben
möge der Mensch sich selbst ihn geben
Respekt und Achtung weit verbreiten
nicht nur in weihnachtlichen Zeiten

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